Implantatbehandlung

Implantatbehandlung

Implantatbehandlung

Beim Zahnimplantat wird eine Titanschraube im Kieferknochen verankert, die anschließend den Zahnersatz für den verlorenen Zahn trägt.

Die Implantatbehandlung zählt zu den beliebtesten Behandlungsverfahren der letzten Jahre. Ihr Erfolg hängt unmittelbar von der Qualität des Kieferknochens ab. Vor der Behandlung wird deshalb eine dentale Volumentomografie angefertigt, mit der sich Knochenqualität und Knochenangebot genau beurteilen lassen. Ist der Kieferknochen nicht ausreichend, wird er mit Knochenersatzmaterial aufgebaut. Durchmesser und Länge des Implantats werden anhand der Tomografie festgelegt.

Die Behandlung ist keineswegs so schwierig und belastend, wie es Berichte von Patientinnen und Patienten mit schlechten Erfahrungen vermuten lassen.

Bei sachgerechtem Vorgehen dauert das Setzen eines Implantats etwa zehn Minuten — im Vergleich zu einer Zahnextraktion ist der Eingriff sogar einfacher.

Implantate sind für nahezu jeden geeignet; ausgenommen sind Personen nach einer Strahlentherapie sowie Patientinnen und Patienten mit bestimmten Knochenerkrankungen. Bei Diabetes kann nach einem HbA1c-Test unabhängig vom Blutzuckerwert implantiert werden, bei Herzerkrankungen unter Antibiotikaprophylaxe. Auch jüngere Menschen mit abgeschlossenem Kiefer- und Gebisswachstum sowie ältere Menschen mit ausreichender Knochenqualität lassen sich problemlos versorgen.

Die Implantatbehandlung ist eines der modernsten und wirksamsten Verfahren, um Zahnlücken zu schließen. Implantate sind künstliche Wurzeln, die anstelle verlorener Zähne eingesetzt werden; darauf befestigter fester oder herausnehmbarer Zahnersatz stellt Aussehen und Funktion eines natürlichen Zahns wieder her.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die im Kieferknochen verankert wird. Die darauf gesetzte Krone, Brücke oder Prothese ersetzt fehlende Zähne sowohl ästhetisch als auch funktionell. Da Titan biokompatibel ist, wird es vom Körper angenommen und verwächst mit der Zeit fest mit dem Kieferknochen.

Wie läuft eine Implantatbehandlung ab?

  1. Untersuchung und Planung: Zunächst beurteilt die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Mundsituation und die Zahl der fehlenden Zähne. Es wird geprüft, ob der Kieferknochen ausreicht, und es werden die erforderlichen Röntgenaufnahmen angefertigt.
  2. Einsetzen des Implantats: Unter örtlicher Betäubung werden die Titanimplantate im Kieferknochen verankert. Bis sie fest eingewachsen sind, können einige Monate vergehen.
  3. Einheilphase: Bis das Implantat vollständig mit dem Kieferknochen verwachsen ist, dauert es drei bis sechs Monate. In dieser Zeit kann ein Provisorium getragen werden.
  4. Zahnersatz: Nach der Einheilung wird der endgültige Zahnersatz aufgesetzt. Er sieht aus wie ein natürlicher Zahn und sitzt fest im Mund.
  5. Abschlusskontrolle: Nach dem Einsetzen erfolgt die abschließende Kontrolle; dabei wird auch besprochen, wie Sie mit dem neuen Zahn zurechtkommen.

Die Behandlungsschritte im Überblick

  1. Ausführliche Untersuchung und Röntgen: Die Mundsituation wird untersucht und der Kieferknochen beurteilt.
  2. Setzen des Implantats: Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung im Kieferknochen verankert.
  3. Einheilung (Osseointegration): Einige Monate Wartezeit, bis das Implantat mit dem Knochen verwachsen ist.
  4. Aufsetzen des Zahnersatzes: Auf das Implantat wird der neue Zahn gesetzt.
  5. Kontrolle und Pflege: Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sichern die Gesundheit der Implantate.

Häufige Fragen zur Implantatbehandlung

  1. Für wen kommt eine Implantatbehandlung infrage? Grundsätzlich für alle Patientinnen und Patienten mit ausreichendem Kieferknochen und gutem Allgemeinzustand. Reicht der Knochen nicht aus, kann zuvor ein Knochenaufbau notwendig sein.
  2. Ist die Behandlung schmerzhaft? Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung gesetzt, während des Eingriffs spüren Sie also keinen Schmerz. Danach können leichte Beschwerden und eine gewisse Empfindlichkeit auftreten, die in der Regel nach wenigen Tagen abklingen.
  3. Halten Implantate ein Leben lang? Implantate sind sehr langlebig und können bei guter Pflege ein Leben lang halten. Regelmäßige Kontrollen und sorgfältige Mundhygiene sind dafür entscheidend.
  4. Wie lange dauert die Behandlung? Das Setzen des Implantats dauert meist weniger als eine Stunde. Mit Einheilphase und Zahnersatz erstreckt sich die gesamte Behandlung jedoch über drei bis sechs Monate.
  5. Ist eine Implantatbehandlung teuer? Sie ist kostenintensiver als andere Zahnbehandlungen. Da Implantate langfristig jedoch eine dauerhafte und gesunde Lösung bieten, sind sie eine lohnende Investition in Ihre Zahngesundheit.

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